Kasperl - Handpuppe
Kasperl - Handpuppe

Als Arminio Rothstein im ORF eine 
Kasperlsendung sah, war ihm sofort klar: 
Der Kasperl brauchte eine zeitgemäße 
Erneuerung! So schrieb er sein erstes
Kasperlstück
"Die verschwundenen Schuhe",
das am 20. September 1971 ausgestrahlt 
wurde.Besonders wichtig war Rothstein, 
dass der Kasperl eine eigene Stimme
erhielt und sich sein Mund bewegen konnte. 
Damit entstand der erste ORF-Kasperl, 
der scheinbar selbst sprechen konnte.

Sein Kasperl war ein echter Schlawiner: 
clever, mutig und manchmal auch unfolgsam.
Doch bei allem Schabernack hatte er 
stets das Herz am rechten Fleck!

Bis zu seinem Tod im Jahr 1994 schuf 
Arminio Rothstein ca 200 Kasperl-Sendungen, 
die Generationen von Kindern begeisterten. 
Noch heute sind seine legendären 
ORF-Kasperlfolgen unter dem Titel
 "Kasperl und Buffi" im ORF zu sehen.

Unvergessen ist auch der 
fröhliche Begrüßungsspruch
,

"Zippedizappetizeppedizupp, 
einmal schwipp und einmal schwupp, 
piffzipaffzitrallalla – und der Kasperl,
der ist da! Seid ihr auch alle da? … Ja?
Das ist fein, das freut den Kasperl 
wirklich sehr!"


Die Geschichte des Sparefrohs
70 Jahre Sparefroh

Der Sparefroh feiert seinen 70. Geburtstag. 
Seit seiner Einführung im Jahr 1956
begleitet er Generationen von Kindern, 
Familien und jungen Menschen in Österreich.
Kaum eine andere Figur ist so eng mit 
dem Sparkassengedanken und der Vermittlung
von Finanzkompetenz verbunden.
Das Jubiläum ist nicht nur ein historischer Rückblick, 
sondern auch ein idealer Anlass,
die Rolle der Sparkassen als verlässliche Partner 
für finanzielle Bildung und Vorsorge
sichtbar zu machen – gerade in Zeiten von 
Inflation, wirtschaftlicher Unsicherheit
und wachsendem Konsumdruck.

Von Deutschland nach Österreich

Die Idee des Sparefrohs stammt ursprünglich 
aus dem deutschen Sparkassenwesen.
Seine eigentliche Erfolgsgeschichte 
begann jedoch in Österreich.
Mitte der 1950er‑Jahre brachten Dr. Ruedl, 
damaliger Werbeleiter der Salzburger Sparkasse,
und Sparkassendirektor Fritz Rücker 
die Figur nach Salzburg.Schon vor dem
 ersten öffentlichen Auftritt – beim Weltspartag – 
wurde klar, dass die Figur eine eigenständige
österreichische Prägung erhalten sollte.

Diese Entscheidung legte den Grundstein
für ihren späteren Kultstatus.